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elpo
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01.12.2008 23:48
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Artur
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02.12.2008 00:07
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Gibt es schon Erfahrungen. Ich benutze immer noch die Steinzeitmethode.
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Roland
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02.12.2008 06:50
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Elke,
das ist rausgeschmissenes Geld.
Ich hab euch doch schon mehrfach erklärt. wie das blitzschnell geht.
Du nimmst ein Marmeladenglas mit (alter) Bremsflüssigkeit drin.
Da rein hängst du den Entlüfterschlauch.
Nun am Bremshebel ziehen und gezogen halten.
Entlüfterschraube öffnen (ich nehme immer einen Ringschlüssel, den lasse ich dann einfach bei geöffneter Schraube daran hängen).
Bremshebel ziehen und loslassen OHNE die Entlüfterschraube nochmals zu schließen.
Dabei den Hebel zügig ziehen, Anfangs, wenn der Ausgleichsbehälter noch voll ist, etwas vorsichtiger, sonst spritzt es oben raus.
Wenn der Behälter gegen leer tendiert, bei gezogenem Bremshebel nachfüllen. Die Entlüfterschraube bleibt dabei unangetatstet.
Immer darauf achten, dass der Schlauch im Marmeladenglas in der Bremsflüssigkeit steckt.
Wenn die Bremsflüssigkeit unten hell und frisch ankommt und keine Bläschen mehr im Schlauch zu sehen sind, Entlüfterschraube bei gezogenem Hebel zudrehen.
Bremsflüssigkeit am Behälter auf den richtigen Stand bringen, Deckel und Membran reinigen, montieren, Entlüfterschlauch abziehen, Staubkappe aufsetzen - fertig.
Dieser Tipp stand vor ca. 20 Jahren in der MOTORRAD.
Seitdem mache ich das so.
Gruß
Roland
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Zitat: | Gibt es schon Erfahrungen. Ich benutze immer noch die Steinzeitmethode. |
Das ist auch noch gut so, denn am Hydrauliksystem hat auch nix verändert. 
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Roland
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02.12.2008 08:12
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Mit dem federbelasteten Ventil von Elke wird es auch nicht schlechter!
Gruß
Roland
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elpo
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02.12.2008 08:19
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Zitat: | Ich hab euch doch schon mehrfach erklärt. wie das blitzschnell geht.
Du nimmst ein Marmeladenglas.... |
Ich weiß Roland, mein Bremssystem ist allerdings kein "Problemfall", ich brauche auch die Sättel nicht über Nacht hochhängen um die letzte Luft heraus zu bekommen.
Aber nachdem die von (Wolfgang beschriebene) Methode von Hr. Hailfinger/MV Deutschland ja nun hinreichend bekannt sein dürfte, gibt es ja offenbar immer noch Leute, die das Problem nicht lösen konnten.
Ob das mit der Schraube etwas bringt, weiß ich natürlich nicht. Die Duc wird in Kürze damit aufgerüstet (warum auch immer, der Pilot beklagt einen nachlassenden Druckpunkt im Laufe eines Jahres  ), insofern kann ich erst Ende nächster Saison berichten, ob es in diesem Fall etwas gebracht hat.
Gruß Elke
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WeHa
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02.12.2008 09:10
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Ich finde das Konzept nicht schlecht! Ist eine saubere Sache, unkompliziert und recht einfach durchzuführen!
Aber mir stellt sich bei der ganzen Sache doch eine Frage!
Ich verstehe das ganze so, dass die originalen Entlüfterschrauben gegen die Stahlbus-Schrauben ausgetauscht werden.
Das Prinzip mit dem Rückschlagventil ist klar ... aber was passiert nach dem Entlüften?
Die alten Entlüfterschrauben dreht man auf und zu. Bei den Stahlbus-Teilen braucht man das nicht - oder??
Anhand der Prinzipskizze müsste in dem Fall die Verschlußkappe den gesamten Bremsdruck aufnehmen - das kann IMHO doch nicht sein!
Wenn die Stahlbus-Teile ebenso wie die normalen auf- und zugedreht werden müssen (um die Kugel zu klemmen), dann hätte man in der Tat viel Geld ausgegeben (120,-€/Mopped) und nicht wirklich große Vorteile ...
Bitte um Aufklärung! 
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Artur
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02.12.2008 14:21
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Ob das Rückschlagventil die gesamte Kraft aufnehmen kann weiß ich nicht. Wahrschainlich schon da seine Aufgabe darin besteht das dort keine Luft reinkommt sondern nur Flüssigkeit raus.
Bei Louis und Co gibt es ein Marmeladenglas mit Rückschlagventil, das relativ preisgünstig und funktioniert besser als die Unterdruckpumpe für 30 EUR. Trotzdem ist es teurer als Schwartauer oder Nutella.
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Zum entlüften muss man den Entlüfternippel (Hellblau) ca. eine halbe Umdrehung lösen, dann kann die Kugel (Ebenfalls hellblau) mittels der Feder "arbeiten". Nach dem fertigen entlüften zieht man den Entlüfternippel wieder fest (Ich glaube mit 10 Nm. Der Wert steht in den mitgelieferten Papieren, da müsste ich erst nachschauen).
In der Nut des Entlüfternippels ist noch ein O-Ring, damit dieser "seitlich" abgedichtet ist.
Gruß
Frank, mit Stahlbus -Entlüfterschrauben an der Aprilia
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Hört sich gut an, wenn das ganze auf Dauer auch dicht und beweglich bleibt! Vorallem für die MV Hinterrad-dauerentlüfter eine gute Alternative!
Stephan
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wer´s braucht ...
finde die dinger auch überflüssig , verschandeln nur die bremszangen .
mache einmal im jahr neue bremsflüssigkeit rein und gut ist , weiteres entlüften nicht nötig .
von problemen mit der hi ra bremse hab ich hier schon gelesen,
meine geht jedenfalls sehr gut , beinahe zu gut - ging mir schon 2 mal der arsch weg - benutz ich garnicht mehr -
ingolf
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WeHa
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03.12.2008 23:15
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Glaube es gibt kaum einen Motorradfahrer der sich nicht schon mal (zumindest in den Anfangsjahren) wegen überbremstem Vorderrad aufs Maul gepackt hat!
Du auch? Und wenn ja - wie bremst du dann heute, wenn du die VR-Bremse auch nicht mehr nutzt?
Man muß eben lernen "richtig" mit der HiRa-Bremse umzugehen - genauso wie mit der VR-Bremse! 
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[Du auch? Und wenn ja - wie bremst du dann heute, wenn du die VR-Bremse auch nicht mehr nutzt?
also 100.000km mit einem Satz Bremskötze für vorne, ist bekannt, wer bietet mehr 
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Fred
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04.12.2008 08:19
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Zitat: |
also 100.000km mit einem Satz Bremskötze für vorne, ist bekannt, wer bietet mehr  |
also da arbeite ich dran - ich hab bis jetzt noch bei keinem meiner Mopeds Belege wechseln müssen - bei der Yamaha warens 60tkm und bei der MV hab ich erst 10tkm.
Mal sehen - beim Ulysse hab ich mal 80tkm geschafft
wie heißt so schön - wer bremst verliert
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Zitat: | Glaube es gibt kaum einen Motorradfahrer der sich nicht schon mal (zumindest in den Anfangsjahren) wegen überbremstem Vorderrad aufs Maul gepackt hat!
Du auch? Und wenn ja - wie bremst du dann heute, wenn du die VR-Bremse auch nicht mehr nutzt?
Man muß eben lernen "richtig" mit der HiRa-Bremse umzugehen - genauso wie mit der VR-Bremse!  |
Er spricht doch von der Hinterrad Bremse. ;)
Stephan
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